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Die Mitteldeutsche Wohnwert GmbH beteiligt sich erneut mit einem hohen sechsstelligen Betrag an einem vielversprechenden Magdeburger Start-up. Mit der MWW gewinnt das preisgekrönte Gründungsprojekt Smela der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg einen langfristigen und kompetenten Partner an ihre Seite. Ihr entwickelter elektrischer Antrieb ist nicht nur kompakt, sondern verspricht eine effizientere und nachhaltigere automatisierte Produktion anstelle von bisher genutzten pneumatischen Systemen in der Industrie.

Gründungsprojekt Smela bietet kompakte elektrische Antriebe

MWW: Beteiligung an Start-up SmelaDie neugegründete SMELA GmbH löst durch ihren neuartiger Linearantrieb ein altbekanntes Problem der Industrie. In automatisierten Produktionsanlagen gibt es zahlreiche kurze lineare Positioniervorgänge. Dabei werden Gegenstände bewegt, fixiert oder verschoben. Meist wird das durch Zylinder realisiert, welche mit Druckluft arbeiten. Das Problem: Pneumatische Systeme verschwenden enorm viel Energie und haben eine komplexe Infrastruktur.

Das Smela-System setzt auf einen elektrischen Antrieb statt Druckluft und ist im Gegensatz zu anderen elektromechanischen Alternativen bis zu siebenmal kleiner. Zudem besticht der teleskopierbare Linearaktuator von Smela durch eine 75-prozentige Energieeinsparung gegenüber pneumatischen Aktuatoren. Somit löst das leistungsstarke Gerät die vorherige Problematik und kann durch ein direktes Plug & Play einfach in bestehende Anlagen eingesetzt werden.

Zukunftsträchtige Beteiligung an Start-up Smela

„Diese Innovation wird dazu beitragen, die Industrie 4.0 nach vorne zu bringen. Welches Potenzial der neuartige Linearantrieb von Smela hat, sieht man bei der Platzierung des Gründungsprojektes in verschiedenen Wettbewerben. So holte sich das Team allein in diesem Jahr drei hochkarätige Preise als Erst- oder Zweitplatzierter. Dazu zählt der IQ Innovationspreis Magdeburg 2020, der bundesweite Gründungswettbewerb start2grow sowie der bundesweit größte Businessplan-Wettbewerb Science4Life im Bereich Energie“, erzählt Jan Förster, Geschäftsführer der Mitteldeutschen Wohnwert GmbH.

„Für Anlagenbauer, Automatisierer oder auch Hersteller von Automaten bieten sich durch diese Innovation unschlagbare Vorteile wie die Energie- und Bauraum-Einsparung, die schnelle Inbetriebnahme, die gute Regelbarkeit sowie die einfache Integration in Industrieanlagen. Das sind für uns unschlagbare Argumente und absolut zukunftsträchtig“, erklärt Jan Förster weiter.

Für die MWW Gruppe ist diese Beteiligung an dem Start-up Smela eine weitere Investition in Richtung Zukunftstechnologie. Vor wenigen Wochen hatte die Mitteldeutsche Wohnwert GmbH auch in die neotiv GmbH investiert, welche eine Alzheimer App zur Früherkennung und Therapiebegleitung dieser Krankheit entwickelt hat.

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